geb. 06.12.1785
gest. 17.07.1854
Pädagoge Ludwig Nonne studierte in Jena Theologie und erwarb den philosophischen Doktorgrad. 1808 wurde er an die oberste Kirchen- und Schulbehörde in Hildburghausen berufen.

nonneEr nahm die Umbildung des gesamten Schulwesens im Geiste Pestalozzis in die Hand und verdiente sich Anerkennung mit der Einrichtung einer Unterrichtsanstalt, dem „Nonne Institut“. Dann wurde er Schulrat und Leiter des Lehrer-Seminars. Er bekam das Hofpredigeramt übertragen. Nach der Vereinigung Hildburghausens mit Sachsen-Meiningen wurde Nonne Oberkonsistorialrat und oberster Geistlicher des Herzogtums. Außerdem war er Oberpfarrer in Hildburghausen und Direktor des Lehrer-Seminars und hatte somit eine gewisse „Allmacht“ in Kirchen- und Schulfragen. 1818 gründete er die „Dorfzeitung“, die durch ihre unterhaltsame, informative und kritische Art bei den Bauern und bald auch bei der städtischen Bevölkerung sehr beliebt war.
Als ehemaliger Pestalozzischüler gründetete er 1833 unseren Evang. Kindergarten als Kleinkinderbewahranstalt.

   

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